Grabpatenschaften

Die Übernahme von Patenschaften für die Erhaltung und Pflege  historischer Grabstätten, an denen kein Nutzungsrecht mehr besteht und  keine Nachkommen mehr vorhanden sind, ist ein wichtiges Ziel des Förderkreises. Durch solche Grabpatenschaften sollen möglichst viele  stadtgeschichtlich und kunsthistorisch bedeutsame Grabdenkmäler erhalten werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger verpflichten sich in einem  Patenschaftsvertrag mit der Friedhofsverwaltung  eine erhaltenswerte  Grabanlage, die sich nicht mehr in privater Hand befindet, auf eigene  Rechnung zukünftig zu pflegen. Es sind zwei Formen der Grabpatenschaft  geplant:

In der ersten Variante hat der Pate keine Beisetzungsabsicht, sondern nur das Ziel die Grabanlage zu pflegen und zu erhalten.

In der zweiten Variante sichert sich der Pate auch ein späteres Nutzungsrecht für sich selbst bzw. seine Familienangehörigen. Grundsätzlich denkbar sind sowohl Körper- als auch Urnenbestattungen in  den historischen Grabanlagen. Die Möglichkeiten hängen von der  jeweiligen Bodenbeschaffenheit der Grabanlage ab. Der (kostenpflichtige) Erwerb der Grabes muss keineswegs sofort erfolgen,  sondern kann in der Zukunft liegen. Für die Jahre der Grabpflege wird  dem späteren Käufer pro Jahr ein Nachlass von 5 % (bis max. insgesamt 50 %) bei den Erwerbskosten eingeräumt.

Mittlerweile ist es möglich, den Vertrag für eine Grabpatenschaft  abzuschließen. Die Voraussetzungen und Bedingungen für die Übernahme  von Grabpatenschaften sind zwischenzeitlich geklärt. Wenden Sie sich  bitte an die Friedhofsleitung: Herrn Hans-Jürgen Jäger, Telefon 0781/9276500, Weingartenstr. 78, 77654 Offenburg, Mail: friedhof@tbo-offenburg.de

Den aktuellen Stand der in Betracht  kommenden Gräber finden Sie auf der Hompage der Technischen Betriebe  Offenburg, klicken Sie hier!